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Grundlagenwissen zu Wasserpumpen

Pierburg | Motorservice
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Lesedauer: 1 Minute

Gebrauchsinformationen

Die Wasserpumpe ist ein zentrales Bauteil des Kühlsystems von Fahrzeugen. Sie sorgt dafür, dass Kühlmittel bzw. Kühlflüssigkeit im Kühlkreislauf zirkuliert und die Wärme aus dem Motorblock und dem Zylinderkopf abführt. Dadurch werden Überhitzung und Motorschäden verhindert. Während mechanische Pumpen von der Motordrehzahl abhängig sind, regeln moderne elektrische Varianten die Förderleistung bedarfsgerecht. Ein Defekt der Pumpe führt schnell zu einer unzureichenden Zirkulation und erfordert in der Regel einen Austausch, da eine reparierte Pumpe oft weniger zuverlässig ist.

  Dieser Beitrag vermittelt die Grundlagen, wie Kühlmittelpumpen genau funktionieren und erläutert die Unterschiede zwischen mechanischen und elektrischen Wasserpumpen. Ein technisches Video ergänzt die Inhalte.

Bei der Verbrennung im Motor entstehen hohe Temperaturen. Um ihn vor Überhitzungsschäden zu schützen, muss er gekühlt werden. Eine Möglichkeit dazu bietet die Luftkühlung. Die meisten Motoren sind jedoch wassergekühlt. Dabei nimmt die Kühlflüssigkeit die Wärme des Motorblocks und des Zylinderkopfes auf und gibt diese über den Kühler an die Umgebungsluft ab. Für den Transport dieser Flüssigkeit ist die Wasserpumpe verantwortlich – auch Kühlmittelpumpe genannt.

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Mechanische Wasserpumpen werden direkt vom Motor angetrieben, dabei steigt die Leistungsaufnahme der Wasserpumpe mit der Drehzahl des Motors. Gleichzeitig muss aber schon im Leerlauf für alle Betriebszustände eine ausreichende Motorkühlung sichergestellt sein. Aus diesem Grund sind konventionelle Wasserpumpen für die meisten Betriebszustände überdimensioniert. 
Bei elektrischen Wasserpumpen kann die Leistungsaufnahme elektronisch gesteuert werden, je nachdem wie viel Kühlung der Motor benötigt. Diese bedarfsgerechte Regelung sorgt durch das schnellere Erreichen und Halten der optimalen Betriebstemperatur für weniger Kraftstoffverbrauch und damit weniger Schadstoffausstoß.

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