Weihnachtsfeier mit Wermutstropfen

Es ist zur liebgewonnen Tradition bei der MS Motorservice International GmbH geworden, dass eine Weihnachtsfeier veranstaltet wird. So auch dieses Jahr: Am 13. Dezember fanden die Feierlichkeiten in einer Event-Location nahe des Firmensitzes statt. Doch diesmal war vieles anders: Zur Freude über ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr mischte sich bei den knapp 300 anwesenden Mitarbeitern Bedauern über das Ausscheiden des langjährigen Geschäftsführers Hansjörg Rölle. Seine Leistung für das Unternehmen wurde in mehreren emotionalen Programmpunkten gewürdigt.

Es war Tobias Kasperlik als Vorsitzendem der Geschäftsleitung vorbehalten, die zahlreichen Anwesenden in der weihnachtlich geschmückten Festhalle zu begrüßen. Angesichts eines erfolgreichen Geschäftsjahres bedankte er sich bei den Mitarbeitern für deren hohes Engagement und die geleistete Arbeit. Er war es auch, der in einer emotionalen Rede die immense Bedeutung von Hansjörg Rölle für Motorservice aufzeigte. Schließlich war Rölle insgesamt 31 Jahre beruflich im Rheinmetall-Konzern tätig, hatte entscheidenden Anteil am Aufbau von Motorservice und war zudem 14 Jahre Geschäftsführer des Unternehmens. Ende 2018 verlässt er nun auf eigenen Wunsch den Ersatzteilspezialisten.

Kreative Beiträge
Auch die Mitarbeiter hatten sich mehrere Beiträge zur Verabschiedung des geschätzten Geschäftsführers ausgedacht: ein persönliches Gedicht von Vertriebsmitarbeitern, ein rührender Vortrag einer Mitarbeiter-Tochter, ein Sketch, ein Abschiedsfilm und mehrere landesspezifische Tänze verschiedener Vertriebsmitarbeiter. All dies war ein beeindruckendes Zeugnis der starken Sympathie, die Rölle in der Belegschaft genießt.

Ein würdiger Abschluss
Bevor jedoch der offizielle Teil der Weihnachtsfeier abgeschlossen wurde, ergriff der sichtlich gerührte Geschäftsführer nochmals das Mikrofon, um sich für die Darbietungen und die vielen erfolgreichen gemeinsamen Jahre zu bedanken. Auch anschließend suchte er den persönlichen Kontakt zu den Mitarbeitern, ging von Tisch zu Tisch und führte zahlreiche Gespräche – so, wie man ihn bei Motorservice über all die Jahre kannte und schätzten gelernt hat: persönlich, offen, nah.