Ölstand- & Öldrucksensoren
für eine optimale Motorölversorgung
Eine zuverlässige Motorölversorgung im Auto hängt maßgeblich von einer präzisen Überwachung durch Öldrucksensoren und Ölstandsensoren ab. Diese Ölsensoren liefern wichtige Messwerte wie zum Beispiel Motorölstand, Öltemperatur und Ölzustand, damit das System rechtzeitig reagieren kann. Leuchtet die Öl-Warnleuchte auf, weist dies oft auf Probleme im Ölkreislauf, einen zu geringen Ölstand oder Öldruck hin.
Während der klassische Ölmessstab nur eine Momentaufnahme liefert, überwachen moderne Sensoren kontinuierlich die Funktion und schützen so vor teuren Schäden. Eine stabile Ölversorgung verbessert die Leistung, verlängert die Lebensdauer des Motors und sorgt dafür, dass die Öl-Wechselintervalle optimal eingehalten werden können.
Nach der Einführung von Pierburg Öldrucksensoren hat Motorservice jetzt Ölstandsensoren in sein Produktprogramm aufgenommen. Damit setzt Motorservice auf bewährtes Fachwissen im Bereich der Sensorik und Ölversorgung und plant, die beiden Sensorgruppen langfristig auszubauen.
Mit den Öldrucksensoren deckt Motorservice im Pkw- und Nkw-Bereich aktuell über 38 Millionen Fahrzeuge ab. Die Ölstandsensoren sind aktuell für einen weltweiten Fahrzeugpark von über 93 Millionen Pkws verfügbar.
Die Versorgung des Motors mit entsprechendem Motoröl ist essenziell für einen runden Motorlauf und die Langlebigkeit des Motors. Ob Ölkühler, Ölpumpe, Ölfilter, Öldruck- oder Ölstandsensor, Motorservice setzt auf Qualität und Expertise. Die Öldruck- und Ölstandsensoren kontrollieren die optimale Versorgung aller beweglichen Teile mit Motoröl und schützen so nachhaltig vor Motorschäden.
Motorservice hat zusätzlich zu den Ölstandsensoren auch Motorölwannen im Programm. Die Sensoren sind teilweisemit den Motorölwannen kompatibel.
Öldrucksensoren
Öldrucksensor misst kontinuierlich den Öldruck im Motor und sendet dieInformationen an das Motorsteuergerät. Damit stellt der Sensor eine ausreichende Ölversorgung sicher und Folgeschäden werden vermieden. Moderne Fahrzeuge nutzen die Daten des Öldrucksensors außerdem für eine optimale Motorleistung und einen optimierten Kraftstoffverbrauch. Im Gegensatz zu Öldruckschaltern, die nur einen
Alarm auslösen, wenn der Öldruck einen bestimmten Wert unterschreitet, liefern Öldrucksensoren präzise Werte. Wenn der Öldrucksensor bei zu niedrigem Öldruck auslöst, kann das z. B. auf Ölverlust, aber auch auf eine defekte Ölpumpe oder andere Defekte hinweisen.
Funktionsweise
Eine piezoresistive Zelle misst den Motoröldruck. Der piezoresistive Effekt basiert auf der Änderung des elektrischen Widerstands in einem Material bei Druck (oder Zug). Hierfür kann ein Dehnungsmessstreifen (DMS) verwendet werden. Alternativ werden kapazitive Sensorelemente genutzt, um den Druck zu messen. Der Sensor verarbeitet diese Informationen und sendet die Druckwerte per PWM-Signal an das Motorsteuergerät.
Ölstandsensoren
Der Ölstandsensor erfasst die im Motor vorhandene Ölmenge – abhängig vom Betriebszustand – und stellt eine zentrale Komponente des Motormanagementsystems dar. Heutzutage ist der Sensor oftmals am Boden der Ölwanne angebracht und misst den Ölstand. Je nach Ausführung erfasst der Sensor auch die Temperatur und die Motorölqualität. Diese Informationen werden an das Steuergerät gesendet.
Funktionsweise
Ölstandsensoren gibt es in drei Kategorien: Schwimmer,Ultraschall und Wärme. Motorservice bietet die Ölstandsensorenals Ultraschaller an.
Der Ultraschallsensor wird von unten in die Ölwanne montiert und sendet Ultraschallwellen im Öl aus. Diese werden von der Oberfläche des Öls (Luft-Öl-Oberfläche) reflektiert. Der Sensor misst die Zeit vom Aussenden der Ultraschallwelle bis zum Eintreffen der reflektierten Ultraschallwelle. Auf diese Weise kann der Füllstand präzise gemessen und ausgegeben werden. Um Fehlernvorzubeugen, wird aus mehreren Messungen ein Mittelwert gebildet. Darüber hinaus erkennt das Motorsteuergerät spezielle Situationen, wie z. B. den Motorstart. Die Ultraschallsensoren erfassen über ein weiteres Messelement zusätzlich die Temperatur. Diese hat ebenfalls einen Einfluss auf die Messung. Besondere Vorteile des Sensors sind kurze Ansprechzeiten und eine hohe Genauigkeit.
Typische defekte von Ölstand- und Öldrucksensoren
Je nach Sensortyp sind die Sensoren starken Umwelteinflüssen wie hohen Temperaturen und Drücken ausgesetzt, die zu Verschleiß oder Materialermüdung und damit zum Ausfall des Sensors führen können.
Typische Probleme sind:
- poröse und kaputte Dichtungen
- Materialermüdungen
- Korrosion an den Anschlüssen oder im Sensor
- mechanische Beschädigungen durch Stöße oder Vibrationen
- elektrische Fehler im oder am Sensor
Defekte Sensoren können falsche Informationen liefern. Einerseits kann dies zu falschen Warnungen führen, andererseits auch zu Motorschäden, weil ein niedriger Ölstand oder Öldruck nicht erkannt wird. Ein Trockenlauf ohne Öl führt zu Motorschäden. Zusätzlich kann ein defekter Sensor Startprobleme verursachen. Eine leuchtende Kontrollleuchte kann daher auf einen niedrigen Ölstand oder Öldruck, einen defekten Sensor oder andere Probleme im Ölkreislauf hinweisen. Ein Sensor sollte nach dem Auslesen des Fehlercodes und einer weitergehenden Prüfung, z. B. Sichtprüfung oder Widerstandsund Spannungsprüfung, bei einem Defekt ausgetauscht werden.
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