
3-Wege-Katalysator und Lambdasonde
Gebrauchsinformationen
Wie funktionieren 3-Wege-Katalysatoren? Und für was braucht man sie? Was ist eine Regelsonde? Was versteht man unter Monitorsonde? Wie funktionieren Lambdasonden? Antworten erhalten Sie hier.
Die Abgasnachbehandlung
Bei der Verbrennung entstehen in den Zylindern Rohemissionen wie Kohlenmonoxid, Stickoxide, Schwefeldioxid und Kohlenwasserstoffe. Durch die Abgasnachbehandlung werden diese Rohemissionen in weniger schädlich Abgase umgewandelt. Im Idealfall bleiben nur Stickstoff, Kohlendioxid und Wasser übrig.
Die klassische Methode der Abgasnachbehandlung ist der „geregelte 3-Wege-Katalysator“. Hier laufen drei chemische Reaktionen von Reduktion und Oxidation parallel ab. Mithilfe der Lambdasonde vor dem Katalysator, auch Regelsonde genannt, wird der Lambdawert ermittelt. Mit diesem Wert als Eingangsgröße steuert das Motormanagement die Zugabe von Kraftstoff für eine effiziente Verbrennung.
Die Funktion der Lambdasonde
Der Katalysator wird durch die On-Board-Diagnose (OBD) überwacht. Gelangt unverbrannter Kraftstoff in das Abgas, kann das den Katalysator schädigen. Außerdem altert der Katalysator mit der Zeit und verliert so nach und nach seine Fähigkeit zur Umwandlung der Schadstoffe. Deshalb überwacht eine zweite Lambdasonde hinter dem Katalysator den Zustand des Katalysators. Diese zweite Sonde wird Monitorsonde genannt.
Lambdasonden messen den Sauerstoffgehalt im Abgas. Sollten die Signale von Regelsonde und Monitorsonde zu ähnlich sein, zeigt dies, dass im Katalysator fast keine Abgasreinigung stattfindet – der Katalysator ist defekt, die OBD meldet das dann.