Wasserpumpen (mechanisch)

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Produktprogramm

  • Wasserpumpen für PKW und NKW
  • Wasserpumpen mit und ohne Antriebsrad
  • Keilrippenriemen, keilriemen- oder zahnradgetriebene Wasserpumpen

Produkt im Fokus - Vorteile

Kühlkreislauf

Bei der Verbrennung in den Zylindern eines Motors entstehen hohe Temperaturen.
Da diese Temperaturen den Motor beschädigen würden, muss er gekühlt werden.
Dabei nimmt die Kühlflüssigkeit  die Wärme vom Motorblock und Zylinderkopf auf und gibt sie über den Kühler an die Umgebungsluft ab.

Zum Transport der Kühlflüssigkeit ist eine Pumpe erforderlich.
Diese Wasserpumpe – auch „Kühlmittelpumpe“ genannt – wälzt die Kühlflüssigkeit in einem geschlossenen Kreislauf um. Mechanische Wasserpumpen sitzen je nach Konstruktion außen am Motor in einem eigenen Pumpengehäuse oder sind am Motorgehäuse angeflanscht. Sie werden meist direkt vom Motor angetrieben.

Als Kühlflüssigkeit wird ein Gemisch aus Wasser, Glykol und verschiedenen Zusätzen verwendet.

Der Thermostat regelt den Kühlkreislauf abhängig von der Temperatur der Kühlflüssigkeit.
Bei kaltem Motor bleibt der Thermostat geschlossen, sodass in einem kleinen Kühlkreislauf die Betriebstemperatur möglichst schnell erreicht wird.

1 Kühlernetz
2 Kühler
3 Wasserpumpe
4 Thermostat
5 Temperaturfühler
6 Kühlwassermantel
7 Heizungsregelventil
8 Wärmetauscher
9 Wasserkasten
10 Kühlerlüfter
11 Schlauch
  • Wasserpumpen sind typische Verschleißteile, die im Laufe eines Motorenlebens zum Teil mehrfach ausgetauscht werden müssen.
  • Bei einer Motorenüberholung sollte aus Betriebssicherheitsgründen die Wasserpumpe immer erneuert werden.
  • Bei Fehlfunktionen der Wasserpumpe überhitzt der Motor, und es kann zu schwerwiegenden Motorschäden kommen.
  • Wasserpumpen sind von außen am Motorblock angebaut. Die Wasserpumpe kann ausgetauscht werden, ohne dass der Motor selbst geöffnet wird.

Ausführungen

1 Riemenscheibe
2 Leckage-Bohrung
3 Gleitringdichtung
4 Flügelrad
5 Pumpengehäuse
6 Lager
7 Lagerwelle
  • Wasserpumpen können offen oder geschlossen sein. Bei offenen Pumpen befindet sich am Motor eine Anflanschfläche, an der die Pumpe befestigt und mit einem Dichtring oder einer Flachdichtung abgedichtet wird. Das Gegenstück des Pumpengehäuses ist Bestandteil des Motors. Geschlossene Pumpen hingegen stellen eine komplette Baugruppe dar.
  • Bei den mechanischen Wasserpumpen kommen verschiedene Varianten geschlossener und offener Pumpenräder zur Anwendung. Unter Verwendung modernster Berechnungsmethoden und Strömungssimulationstools werden die Pumpenräder, bezüglich der hydraulischen Anforderungen, des Pumpenwirkungsgrads und der Geometrie unter Berücksichtigung des Herstellungsverfahrens, optimiert.
  • Das Gehäuse besteht aus Aluminium oder Grauguss. Am Pumpengehäuse werden je nach Pumpentyp verschiedene Anbauelemente wie z. B. Halterungen für Schläuche, Thermostate, Stopfen etc. angebracht.
  • Die Gleitring-Dichtung ist für die Dichtheit zwischen dem Gehäuse und der Lagerwelle verantwortlich. Die Qualität der Gleitring-Dichtung hat maßgeblichen Einfluss auf die Lebensdauer der Wasserpumpe.
  • Die Leckage-Bohrung dient zur Abfuhr von geringen Mengen Kühlflüssigkeit, die zur Schmierung und Abdichtung durch die Gleitring-Dichtung dringt.

Pumpe mit Befestigungsflansch

Pumpe mit Gehäuse

Antriebsart

  • Je nach Einbauort am Motor werden die Wasserpumpen über Keil-, Keilrippenriemen oder Zahnräder angetrieben. Dies geschieht entweder über den Zahnriemen der Nockenwellensteuerung oder über den Keilriemen bzw. Keilrippenriemen von der Kurbelwelle aus.
  • Mechanische Wasserpumpen für NKW werden über Keilriemen, Keilrippenriemen oder über Zahnräder von der Kurbelwelle angetrieben. 
  • Ist die Riemenscheibe nicht bereits Bestandteil der Pumpe, muss sie noch an den Flansch der Antriebswelle geschraubt werden.

Pumpe ohne Riemenscheibe

Antrieb über Zahnriemen

Antrieb über Keilriemen